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Solowheel – das selbstbalancierendes Einrad mit Motor (Monowheel)

In den letzten Jahren haben sich neue Fortbewegungsmittel auf dem Markt etabliert. Einige davon haben ein durch und durch futuristisches Design — so eben auch die Solowheels. Ein Solowheel erinnert etwas an einen Science-Fiction-Film, wobei diese sich selbst balancierenden Einräder immer mehr zum Trend werden und für extrem viel Fahrspaß sorgen. Da das Fahren mit etwas Übung so viel Spaß macht ist es auch der Grund dafür, weshalb die Elektroeinräder (Monowheel) so beliebt sind.

Solowheel & Monowheel kaufen, fahren und Spaß haben – die Geschichte der Ein- und Zweiräder

Dabei hat die Geschichte der Ein- und Zweiräder so simpel angefangen. Das erste Zweirad wurde von Karl Drais im Jahr 1817 in Mannheim erfunden. Die Idee ging daraus hervor, weil die Mehrheit der Bevölkerung keine Möglichkeit hatte, schnell und einfach von A nach B zu kommen. Doch das Zweirad war kein Verkaufshit.

Doch im Jahr 1850 bis 1870 erlebte die Erfindung seinen Aufschwung und in dieser Zeit wurde das Einrad erfunden. Das Einrad ist jedoch für den Sport und für Attraktionen bestimmt gewesen, nicht jedoch zur Mobilität. Somit haben sich zugleich auch — exotische — Disziplin gebildet, wie zum Beispiel Freestyle und Open-X, welche sich ähneln und Trial sowie Freeride.

Ab 2001 etablierten sich die Segway Personal Transporter, die E-Roller auf zwei Rädern dargestellt haben. Die Achse war zugleich das Trittbrett für den Fahrer, jedoch musste der Fahrer durch sein Gewicht keinerlei Stabilisierung vornehmen. Dies hat der Segway über Sensoren übernommen.

Diese Funktion (Auto-Balance-Technologie) brachte auch die Solowheel-Geräte hervor. Die elektrischen Einräder konnten nur über diese Technologie funktionieren, denn anders wäre ein einfaches Fahren nicht möglich gewesen. Das System balanciert automatisch und ermöglicht so den Fahrspaß.

Solowheel Test: Ist das elektrische Einrad alltagstauglich?

Durch einen Solowheel Test erhält man die Möglichkeit, das elektrische Einrad oder auch Monowheel genannt, besser kennenzulernen. Im Prinzip ist es einfach. Die Auto-Balancing-Funktion unterstützt durch Sensoren einen sicheren Stand. Am Anfang wird man jedoch etwas Übung benötigen.

Das Beschleunigen oder Bremsen funktioniert über die Verlagerung des Körpergewichts, wobei leichtes Vorneigen die Geschwindigkeit erhöht und leichtes zurück lehnen abbremst. Die Fahrtechnik unterscheidet von bei E-Rädern nicht. Jeder Hersteller verfolgt dasselbe Prinzip.

Nun aber zum Detail: Im E-Rad befindet sich unter der Kunststoffabdeckung ein Elektromotor, welcher seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Akku bezieht, dieser sollte sorgt für eine Solowheel Reichweite von 10 bis 75 Kilometer — dies ist abhängig vom Modell. Ein Solowheel Akku hält außerdem in der Regel für über 1.000 Ladezyklen.

Solowheel Vergleich: Welches Fortbewegungsmittel ist besser?

Ein Solowheel Vergleich gibt einen Einblick darüber, inwieweit sich die einzelnen Fortbewegungsmittel unterscheiden. Dafür haben wir uns unterschiedliche Fahrkonzepte im Detail angesehen. Hinsichtlich Fahrgefühl und Nutzerfreundlichkeit ist nicht selten Solowheel Testsieger.

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Solowheel vs Hoverboard

Das Hoverboard stellt eine ähnliche Alternative zum Fahren mit dem Einrad dar. Das Fahrkonzept ist identisch, ebenfalls lässt sich das Gerät mit dem Körpergewicht steuern. Trotz des Namens und Designs ist es technisch noch nicht möglich, das Hoverboard schweben zu lassen. Dieses Konzept hatte man im 80er-Jahre-Blockbuster „Zurück in die Zukunft“ gesehen.

Solowheel vs Hoverboard — worin besteht der Mehrwert? Tatsächlich ist es so, dass sich beide Konzepte ähneln. Beim Solowheel fahrt man auf einem runden E-Rad mit Pedalen und das Hoverboard stellt sozusagen ein Brett dar. Das ist auch schon der größte Unterschied.

Beide Geräte können ein maximales Nutzergewicht von 120 kg tragen. Der wesentliche Unterschied existiert in der Geschwindigkeit. Mit einem Hoverboard hat man nur die Möglichkeit, etwa 15 km/h zu fahren. Bei einem Solowheel (oder Monowheel) sind es bis zu 40 km/h. Solowheel 50 km/h wird wohl in der neuen Xtreme Generation möglich sein.

Der Reifendurchmesser liegt beim Hoverboard bei 8,5 Zoll (circa 22 cm) und beim Solowheel bei 16 Zoll (circa 41 cm). Aufgrund der Fläche lässt sich mehr Akkukapazität verbauen und ein deutlich stärkerer Solowheel Motor. Der Mehrwert gegenüber einem Hoverboard besteht also hinsichtlich Leistung und Geschwindigkeit.

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Solowheel vs Monowheel

Hierbei handelt es sich um völlig baugleiche Geräte, jedoch bietet die Firma Solowheel einen größeren Umfang. Demnächst wird auch eine eigene App auf dem Markt erscheinen. Ebenso gibt es ein Premium-Modell, welches wir zum Ende unseres Beitrags erklären. Der Unterschied zwischen Solowheel vs Monowheel liegt in den einzelnen Modellen.

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Solowheel vs Onewheel

Die Marke Onewheel baut anders als Solowheel ein völlig anderes Elektrorad, denn dieses ist für das Offroad-Fahren konzipiert. Das deutlich breitere Rad sorgt dafür, dass kaum Hindernisse entstehen. Für Wälder eignet sich aber eher das XR-Modell.

Die Frage ob Solowheel vs Onewheel kann damit beantwortet werden, ob eher Actionfahrten durchlebt werden oder ruhige und gemütliche Runden. Für letzteres ist das Solowheel eher geeignet.

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Solowheel vs Airwheel

Das Solowheel Original wurde so entwickelt, dass beim Bremsen automatisch die Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Somit ergibt sich die Möglichkeit, während des Fahrens „nachzuladen“. Das hält sich aber in Grenzen.

Im Vergleich Solowheel vs Airwheel gibt es auch noch einen Mehrwert im Lieferumfang. Dem E-Einrad liegt eine Lern-DVD in Deutsch und Englisch bei. Auf so etwas haben andere Hersteller bisher verzichtet. Das Fahrprinzip, die Fahreigenschaften und andere Faktoren sind ansonsten beim Elektro Einrad Solowheel und dem Airwheel nahezu identisch.

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Solowheel vs Segway

Wenn die Entscheidung bei einem Solowheel oder Segway liegt, dann sollte unbedingt eine Probefahrt erfolgen. Die Antwort auf Solowheel vs Segway ist nicht einfach zu finden. Beide fahren sich gänzlich anders. Allerdings lässt sich sagen, dass ein Segway eher für Senioren oder ältere Personen geeignet ist und ein sich selbst balacnierendes Einrad mit Motor für jüngere Personen. Die Sturzgefahr bei einem Segway ist praktisch nicht gegeben.

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Solowheel im Detail

Ein Faktor für die Akkulaufzeit ist jedoch auch die Geschwindigkeit. Je nach Modell kann der max Speed (maximale Geschwindigkeit) bis zu 40 km/h betragen und somit wäre man auf einer geraden Fläche viermal schneller als zu Fuß. Auf hügeligen Gehwegen wäre das Fahren aber auch möglich, jedoch aber natürlich nicht mit dieser Geschwindigkeit.

Im Offroad schaffen die Einrad-Scooter sogar bis zu 30 Prozent Steigung, aber eben nur die Premium-Modelle, da hier ein stärkerer Elektromotor verbaut wurde. Waldwege sind auch kein Problem, sofern man entsprechend Übung besitzt.

Für Tipps und Tricks zum Elektrorad ist ein spzielles Forum ratsam, hier kann der Austausch über die Geräte erfolgen. Günstig kaufen ist hierdurch auch möglich, allerdings würde es sich jeweils um Gebrauchtware handeln. Hierbei sollte auf einen soliden Zustand geachtet werden.

Solowheel Tricks

Wie bereits zu Beginn des Beitrags erwähnt, waren Einräder ursprünglich dafür konzipiert, dass mit diesen Tricks durchgeführt worden sind. Das machte das Einrad auch bei Skatern beliebt. Allerdings sind Solowheel Tricks nicht möglich, denn das Gewicht verhindert zum Beispiel das Springen.

Allerdings lässt sich im Fahrstil tricksen. Im Internet finden sich zahlreiche Videos darüber, wie zum Beispiel lediglich auf einem Pedal gefahren wird oder im Rückwärtsgang — Solowheel Rückwärts ist eine Funktion, welche nur die wenigsten Hersteller in dieser Klasse verbauen. Die Solowheel Tricks sind somit nicht sonderlich spektakulär, allerdings wird sich dies aufgrund immer leichter werdenden Akkus in Zukunft ändern.

Solowheel Alternativen

Durch den Hype rund um Elektroeinräder gibt es zahlreiche Solowheel alternativen. Allerdings ist nicht jede Marke vertrauenswürdig. Sofern das Gerät nicht richtig verarbeitet wurde, können sogar Akkubrände entstehen. Interessenten sollten daher nur bekannte Marken wie Original Solowheel, Ninebot (Firma für Solowheel Segway in Kooperation) oder INMOTION in Betracht ziehen.

Solowheel Tuning

Ein Solowheel im Selbstbau oder Umbau? Dies ist ebenfalls möglich und wird vor allem im Solowheel Tuning eingesetzt. Es gibt zahlreiche Projekte zu finden, wobei zum Beispiel ein Pedelec-Motor mit 1kW verbaut worden ist. Es handelt sich dabei um den SBU V2.0 aus den USA.

Entsprechende Anleitungen lassen sich demnach finden, allerdings ist ein Tuning nur dann empfehlenswert, wenn man sich mit der Technik auskennt. Andererseits könnte ein Umbau oder Nachbau gefährlich werden.

Solowheel Crash / Unfall

Ein Sturz mit einem Solowheel ist leider auch möglich, jedoch liegt der Fehler nur selten beim E-Rad selbst. Häufig passiert ein Solowheel Crash durch Unachtsamkeit, Müdigkeit und durch falsche Gewichtsverlagerung. Generell sollte Schutzausrüstung in jedem Fall getragen werden.

Im Internet finden sich zahlreiche Videos, welche einen Solowheel Crash zeigen. Häufig ist Übermut in diesen Videos die Ursache für den Sturz gewesen. Wie bereits erwähnt, kann ein Einlern-Video dabei helfen den Umgang und das Balancieren zu erlernen oder aber auch ein Mentor. Solowheel lernen wird damit zu einem Kinderspiel.

Rechtslage in Deutschland – Straßen-Zulassung

Ist ein Solowheel in Deutschland erlaubt? Sofern die Solowheels nicht im öffentlichen Verkehr gefahren werden sind die E-Räder in Deutschland erlaubt. Eigentlich wäre zum Fahren ein Führerschein Klasse B notwendig und es gilt zu beachten, dass scheinbar noch keine Privathaftpflicht etwaige Schäden, die dadurch resultieren könnten, übernehmen wird.

Somit darf ein Einrad mit Motor nur im „abgegrenzten nichtöffentlichen Verkehr“ unterwegs sein. So zum Beispiel also in abgesperrten Innenhöfen oder im Garten. Öffentliche Wege und Straßen sind damit verboten. Begründet wird dies mit der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV).

Sofern gegen die Regel verstoßen wird, erhält derjenige eine Geldbuße und einen Punkt in Flensburg. Zugleich würde man sich sogar wegen Paragraf 21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis) strafbar machen.

Solowheel Xtreme: Wenn es mehr Performance sein darf

Das One-Wheel-Modell unter dem Zusatz Xtreme ist ein hochpreisiges Gefährt, Elches sich aber im Design grundlegend geändert hat und durch Reichweite, Sportlichkeit und Agilität punkten kann. Dabei ist der Solowheel Xtreme trotz seiner Motorleistung von 1800W äußerst leise.

Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 22 km/h bei circa 20 Kilometer Reichweite und kann ein maximales Nutzergewicht von 130 kg tragen. Zugleich kann der Akku innerhalb von 60 Minuten geladen werden. Bisherige Modelle auf dem Markt benötigen etwa 90 Minuten.

Zugleich liegt der wesentliche Vorteil darin, dass der Solowheel Xtreme wasserfest ist und mit einem Smartphone über Bluetooth verbunden werden kann. Für weitere Einstellungsmöglichkeiten soll laut Hersteller demnächst eine Smartphone-App für iOS und Android folgen.

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Solowheel kaufen: Worauf sollte geachtet werden?

Mit einem solchen Einrad mit Motor ist man schnell, günstig und umweltfreundlich mobil. Der Hersteller bietet seinen Kunden eine intuitive Bedienung und auch eine Alternative zum Auto oder Fahrrad. Einen Solowheel kaufen ist durch Onlineshops äußerst einfach. Ein Fachgeschäft muss nicht extra besucht werden.

Zu beachten gilt, dass es unterschiedliche Modelle gibt. Hinzu gibt es mit dem Solowheel Xtreme sogar eine Performance-Variante, die jedoch auch seinen Preis hat. Insgesamt im Vergleich und Test der gängigen Online-Shops ist aber für jeden in allen Budgetklassen etwas vorhanden.

Ein selbstbalancierendes Einrad mit Motor liegt vom Preis je nach Umfang und Funktion zwischen 250 und 2.500 Euro. Eine Versicherung gibt es derzeit für Geräte dieser Klasse aufgrund der fehlenden Zulassung nicht.

Kaufen kannst du dir diese Art der Fortbewegung ganz einfach online.

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Florian

Von Florian

lebt und arbeitet in der Nähe von Köln auf dem Lande. Er ist Gründer und Initiator der Seite liifestyle.de, begeisterter Sportler und Geschäftsführer einer Werbeagentur und ständig auf der Suche nach Neuigkeiten in den Bereichen Sport, Living, Lifestyle und Mode. Besonders bilden Kenntnisse aus dem Marketing, Fitness und Ernährungsbereich eine Grundlage für die redaktionelle Arbeit.

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